Antworten zu Geräten, Ablauf, Versand und Datenschutz. Offene Fragen klären wir persönlich.

Sperren und Fehlermeldungen

Lenovo ThinkPad BIOS-Passwort vergessen – was tun?

Klären Sie zuerst, welche Sperre Ihr ThinkPad anzeigt. Ein Supervisor-Passwort (SVP) schützt die UEFI / BIOS-Einstellungen. Das Windows-Kennwort oder die Windows-PIN gehört zur Betriebssystemanmeldung; eine BitLocker-Abfrage verlangt einen Wiederherstellungsschlüssel. Unser Service entfernt SVP und CBA, aber keine Windows-Kennwörter, BitLocker- oder Laufwerkssperren.

Fragen Sie die bisherige IT oder den Vorbesitzer nach dem Zugang. Ist das Supervisor-Passwort nicht mehr verfügbar, prüfen wir, ob wir es an Ihrem Gerät entfernen können. Im Gerätefinder finden Sie Modelle und unseren Prüfstatus; die Leistungsseite zur BIOS-Passwort-Entfernung erklärt Umfang und nächste Schritte.

Eine Windows-Neuinstallation entfernt kein Supervisor-Passwort. Auch das Entfernen der CMOS-Batterie ist kein SVP-Reset. Der Ratgeber ThinkPad BIOS-Passwort zurücksetzen: Methoden und Grenzen erklärt die Unterschiede.

Zeigt Ihr Gerät „System Security: Supervisor Password Required“, lesen Sie die Einordnung dieser Sperranzeige. Nennen Sie uns bei einer Anfrage Modell und Wortlaut der Meldung. Senden Sie keine Passwörter oder Wiederherstellungsschlüssel.

„Enter Password“: Warum kann ich das BIOS öffnen, aber nichts ändern?

In diesem Fall ist ein Supervisor-Passwort gesetzt. Wenn Sie die Abfrage ohne Passworteingabe mit Enter bestätigen, öffnet sich das UEFI / BIOS mit eingeschränktem Zugriff. Sie können Einstellungen ansehen, aber geschützte Einstellungen nicht ändern.

Für Änderungen benötigen Sie das Supervisor-Passwort oder eine fachgerechte Entfernung der Sperre. Entsperrung anfragen.

System Security: Supervisor Password Required

Wenn Ihr ThinkPad bei dieser Meldung stehen bleibt, blockiert das gesetzte Supervisor-Passwort den Systemstart. Das Betriebssystem startet nicht; das Gerät lässt sich so nicht nutzen. Zum Aufheben der Sperre muss das richtige Passwort eingegeben oder die Sperre fachgerecht entfernt werden.

Kennen Sie das Passwort nicht, können Sie bei uns eine Entsperrung anfragen. Nennen Sie uns die genaue Modellbezeichnung und den Wortlaut der Anzeige. Ein Foto oder Screenshot hilft bei der Einordnung.

Mein ThinkPad zeigt einen QR-Code oder eine lange Zeichenfolge. Ist das CBA?

Ein QR-Code zur Freigabe beim Starten oder beim Aufrufen des UEFI / BIOS kann auf Certificate-Based BIOS Authentication (CBA) hinweisen. Bei frühen CBA-Generationen erscheint statt eines QR-Codes eine lange hexadezimale Zeichenfolge aus Ziffern und Buchstaben.

Wir können auch diese CBA-Sperre entfernen. Unser Service zur CBA-Entfernung beschreibt den Leistungsumfang. Senden Sie uns die genaue Modellbezeichnung und ein Foto oder einen Screenshot der Anzeige.

Ein QR-Code allein belegt keine Sperre. Der CBA-Ratgeber erklärt Zertifikate, Anfragedaten und den Zugang über die zuständige IT.

Warum erscheint nach einem Windows Update eine UEFI / BIOS-Passwortabfrage?

Wenn Windows Update auch ein UEFI / BIOS-Update installiert, beobachten wir häufiger eine anschließende Passwortabfrage. Das bedeutet nicht, dass Windows ein neues Passwort gesetzt hat.

Bei Updates über USB oder EFI scheint diese zusätzliche Abfrage nach unserer bisherigen Erfahrung auszubleiben. Zu Updates unter Linux fehlen uns eigene belastbare Erfahrungen. Die genaue Ursache können wir nicht allgemeingültig erklären; das Verhalten kann je nach Modell und Firmwarestand abweichen.

Blockiert die Abfrage den Systemstart, hilft die FAQ System Security: Supervisor Password Required weiter.

0183: Bad CRC of Security Settings in EFI Variable

In den uns bekannten Fällen müssen die UEFI / BIOS-Einstellungen erneut gespeichert werden. Ist dafür das Supervisor-Passwort erforderlich, lässt sich die Änderung ohne dieses Passwort nicht abschließen.

Ist das Passwort unbekannt und blockiert die Meldung den Systemstart, können wir mit einer Entsperrung helfen. Nennen Sie uns Ihr Modell und den Fehlercode 0183.

0177: Bad SVP data, stop POST task

In den von uns bearbeiteten Fällen konnten wir diesen Fehler durch die Entfernung des Supervisor-Passworts beheben. Danach war der reguläre Systemstart wieder möglich.

Nennen Sie uns Ihr Modell und den Fehlercode 0177. Wir klären, ob unser Service für Ihren Fall geeignet ist.

Ist die Entsperrung dauerhaft?

Ja. Die von uns entfernte UEFI / BIOS-Sperre bleibt entfernt. Bei einer späteren Neueinrichtung kann wieder ein neues Passwort oder eine neue zertifikatsbasierte Sperre eingerichtet werden. MDM / Intune ist davon unabhängig und gehört nicht automatisch zur UEFI / BIOS-Entsperrung.

Warum sieht Lenovo bei einem vergessenen Supervisor-Passwort einen Mainboardtausch vor?

Lenovo beschreibt für ein vergessenes Supervisor-Passwort keinen Rücksetzungsweg im regulären Service, sondern einen kostenpflichtigen Austausch des Systemboards. Dies steht beispielsweise im Lenovo-Handbuch für Z13/Z16. Unser Entsperrservice prüft eine Alternative am vorhandenen Board. Die Methodenübersicht erklärt die Unterschiede.

Geräte und Leistungsumfang

Welche ThinkPads werden unterstützt?

Unser Schwerpunkt sind ThinkPads mit Intel-Prozessoren ab der 11. Generation oder AMD Ryzen ab der 5000er-Serie. Der Gerätefinder zeigt Modelle und unseren Prüfstatus. Bei nicht gelisteten oder unbestätigten Modellen fehlen uns bisher eigene Praxiserfahrungen. Eine Entsperrung ist damit nicht ausgeschlossen – fragen Sie Ihr Modell gerne an.

Die folgenden Angaben gelten für ThinkPads, deren Bearbeitung wir nach Prüfung von Modell und Zustand bestätigen. Zusatzleistungen vereinbaren wir separat.

Entsperren Sie auch Certificate-Based BIOS Authentication (CBA)?

Ja. Wir entfernen auch Certificate-Based BIOS Authentication bei ThinkPads. Anfrage, Einsendung und Bearbeitung laufen wie beim Supervisor-Passwort ab. Hinweise zu den möglichen Anzeigen finden Sie in der FAQ zu QR-Code und CBA. ThinkPad-Entsperrung anfragen.

Welche Sperren entfernen Sie?

Wir entfernen das Supervisor-Passwort (SVP) und die Certificate-Based BIOS Authentication (CBA) bei ThinkPads. Windows-Kennwörter, BitLocker und Laufwerkssperren gehören nicht dazu. Power-On- und System-Management-Passwörter klären wir gesondert.

Die Leistungsseite zur ThinkPad BIOS-Passwort- und CBA-Entfernung beschreibt unseren Entsperrservice.

MDM / Intune bieten wir als separate, experimentelle Zusatzleistung an; unser Angebot beschränkt sich auf Microsoft Intune und die zugehörige Windows-Autopilot-Registrierung. Absolute / Computrace bleibt ein separates experimentelles Angebot.

Können Sie Absolute / Computrace deaktivieren?

Wir bieten dies als experimentelle Zusatzleistung auf Anfrage an. Bei geeigneten Geräten prüfen wir die Entfernung beziehungsweise Deaktivierung von Absolute / Computrace und setzen die BIOS-Funktion anschließend auf „Permanently Disabled“. Diese Einstellung verhindert eine erneute Aktivierung und ist nicht rückgängig zu machen.

Die Möglichkeiten hängen vom Modell und Aktivierungszustand ab. Die Leistung ist nicht im regulären SVP-/CBA-Unlock enthalten und wird gesondert vereinbart. Preise und Hinweise finden Sie bei den Zusatzleistungen unter der Preistabelle. Zusatzleistung anfragen.

Kann ich ein ausgebautes Mainboard einsenden?

Ja. Wir bearbeiten auch ausgebaute ThinkPad-Mainboards. Wählen Sie im Formular „Ausgebautes Mainboard“. Benötigte Testkomponenten und die Startfähigkeit klären wir vorab. Bitte verpacken Sie das Board ESD-geschützt und gut gepolstert. Mainboard-Entsperrung anfragen.

Entsperren Sie auch die E- und L-Serie?

Ja. Auch Geräte der E- und L-Serie kommen für eine Entsperrung infrage. Die Möglichkeiten prüfen wir anhand des konkreten Modells. Unser Schwerpunkt liegt auf dem ThinkPad-Premiumsegment.

Spielt der Embedded Controller bei der ThinkPad-Entsperrung eine Rolle?

Nach unserem aktuellen Wissensstand schränkt der verbaute Embedded Controller (EC) unseren ThinkPad-Service nicht grundsätzlich ein.

Bezeichnungen wie MEC1663, MEC1503, MEC1724, MEC1742, MEC1743, NPCX997 oder NPCX397 helfen bei der technischen Einordnung. Das gilt auch für Controller von ITE und ENE. Für Ihre Anfrage müssen Sie den Controller nicht kennen; Modell und Gerätezustand genügen zur ersten Einschätzung.

Was ist mit älteren ThinkPads?

Fragen Sie ältere oder nicht gelistete Modelle gerne an. Wir sagen Ihnen, ob unser Service passt, oder helfen bei der Suche nach einer Alternative.

Helfen Sie auch bei anderen Herstellern?

Gerne prüfen wir Ihr Anliegen oder vermitteln an unser Netzwerk aus unabhängigen Refurbishern, Reparaturbetrieben und technischen Experten. Machbarkeit und Konditionen klären wir individuell. Daten geben wir für eine Vermittlung nur nach Abstimmung weiter.

Ablauf, Preise und Zahlung

Was kostet die Entsperrung?

Der Preis richtet sich nach der Prozessorplattform. Die Preistabelle zeigt Nettopreise für Unternehmen und Bruttopreise für Privatkunden. Hin- und Rückversand kommen hinzu. Für mehrere Geräte erstellen wir ein individuelles Angebot. Zusätzliche Arbeiten und Kosten vereinbaren wir vorab.

Wie lange dauert die Bearbeitung?

Regulär bearbeiten wir Ihr Gerät innerhalb von 2 – 4 Werktagen nach Wareneingang und Erfüllung der Zahlungsbedingungen. Größere Posten können wir in Chargen aufteilen. Umfang, Reihenfolge und Zeitplan stimmen wir mit Ihnen ab.

Was passiert, wenn die Entsperrung nicht gelingt?

Wir arbeiten nach dem Prinzip No Fix / No Fee. Gelingt die Entsperrung nicht, berechnen wir keine Entsperrleistung. Bereits gezahlte Entsperrkosten erstatten wir innerhalb von 14 Tagen. Hin- und Rückversand sowie separat vereinbarte Prüfungen und Zusatzleistungen sind davon ausgenommen.

Gibt es eine Express-Bearbeitung?

Ja, nach vorheriger Terminbestätigung. Preise und Konditionen finden Sie bei den Zusatzleistungen unter der Preistabelle. Die vereinbarte Entsperrung wird bis Ende des nächsten Werktags nach Wareneingang und erfüllten Zahlungsbedingungen abgeschlossen. Es zählen Montag bis Freitag, ausgenommen gesetzliche Feiertage in Hamburg.

Halten wir diesen Termin nicht ein, entfällt der Express-Aufpreis. Bereits gezahlte Expresskosten erstatten wir. Die Versanddauer zählt nicht zur Bearbeitungszeit. Bitte nutzen Sie Expressversand und legen Sie ein vorausbezahltes Express-Rücksendeetikett bei. Express-Service anfragen.

Welche Angaben benötigen Sie?

Bitte nennen Sie die genaue Modellbezeichnung, den MTM-Code und die Seriennummer und beschreiben Sie die Sperre oder Fehlermeldung. Bei mehreren Geräten benötigen wir diese Angaben je Gerät sowie die Gesamtstückzahl.

Beispiel: Lenovo ThinkPad T14 Gen 6 (Intel), Intel Ultra 5 225U, MTM 21QC0037MH. Als MTM genügt auch die vierstellige Modellkennung 21QC. Die achtstellige Seriennummer finden Sie auf dem Typenschild oder in den Systeminformationen. Bitte senden Sie keine Passwörter oder Wiederherstellungsschlüssel.

Wie läuft der Service ab?

Stellen Sie eine Anfrage und warten Sie unsere Auftrags- und Preisbestätigung ab. Klären Sie Zahlung und Versandfreigabe mit uns und senden Sie erst danach ein. Nach Prüfung und erfolgreicher Entsperrung erhalten Sie das Gerät zurück. Die einzelnen Schritte und Zahlungsbedingungen stehen im Serviceablauf. Serviceanfrage stellen.

Kann ich vor der Einsendung Fragen stellen?

Natürlich. Fragen zu Ihrem Gerät und zum Ablauf klären wir gerne vorab. Ihre Rückfragen helfen uns auch, die Informationen für andere Kunden zu verbessern. Modell, Sperrart und Vorschäden stimmen wir mit Ihnen ab. Bitte senden Sie Ihr Gerät erst nach unserer Bestätigung ein. Kontakt aufnehmen.

Wie und wann bezahle ich?

Nach unserer Auftrags- und Preisbestätigung erhalten Sie die Zahlungsinformationen für PayPal oder Banküberweisung. Bitte zahlen Sie erst dann und geben Sie die mitgeteilte Auftrags- oder Rechnungsnummer als Verwendungszweck an.

Privatkunden zahlen vollständig im Voraus und senden erst nach unserer Bestätigung des Zahlungseingangs ein. Für Unternehmen vereinbaren wir Zahlungsbedingungen und Versandfreigabe individuell. Für Erstattungen bei erfolgloser Entsperrung gilt No Fix / No Fee.

Datenträger, Datenschutz und Versand

Wer organisiert und bezahlt den Versand?

Sie organisieren und bezahlen Hin- und Rückversand. Bitte legen Sie ein frankiertes Rücksendeetikett bei und prüfen Sie die Adressen auf beiden Versandetiketten. Andere Dienstleister als DHL oder Hermes stimmen Sie bitte vorab mit uns ab. Gesetzliche Rechte und die rechtliche Gefahrtragung bleiben unberührt.

Wie bereite ich das Gerät für den Versand vor?

Polstern Sie das Notebook transportsicher. Bei vollständigen Notebooks benötigen wir den Akku, aber kein Netzteil. Ist der Unterboden bereits geöffnet, darf er unverschraubt bleiben; setzen Sie ihn für den Versand auf und fixieren Sie ihn sicher. Verpacken Sie ausgebaute Mainboards ESD-geschützt. Legen Sie die Anfragereferenz oder das unterschriebene PDF-Formular sowie ein frankiertes Rücksendeetikett bei. Die Checkliste zur Einsendung erklärt die Vorbereitung.

Muss die SSD mitgeschickt werden?

Nein. Für die Entsperrung benötigen wir keine Datenträger und bevorzugen Geräte ohne SSD. Entfernen Sie die SSD nur, wenn das sicher möglich ist und Ihre IT-Vorgaben es zulassen. Zugehörige abnehmbare SSD-Kühlkörper oder Kupferplatten können ebenfalls bei Ihnen bleiben. Der Ratgeber zur Einsendung erklärt die Vorbereitung im Detail.

Was passiert mit meinen Daten und UEFI / BIOS-Einstellungen?

Soweit erforderlich, können wir das UEFI / BIOS aktualisieren und zurücksetzen; den unveränderten Erhalt der Einstellungen garantieren wir nicht. Das Einverständnis bestätigen Sie in der Serviceanfrage. Daten auf Ihren Datenträgern gehören nicht zum Service. Sichern Sie Daten und benötigte Wiederherstellungsinformationen vorab; Passwörter und Schlüssel bleiben bei Ihnen. Details zu BitLocker und Firmwareänderungen stehen im Ratgeber zur Datensicherung.

Ist eine Einsendung aus dem Ausland möglich?

Ja, nach vorheriger Absprache. Nennen Sie uns bitte das Versandland. Sie organisieren und bezahlen Hin- und Rückversand und sorgen in beiden Richtungen für die Einhaltung der Versand-, Verpackungs- und Einfuhrvorgaben des jeweiligen Ziellandes. Dazu gehören erforderliche Zolldeklarationen, Begleitunterlagen und die Vorgaben des Versanddienstleisters, insbesondere für Akkus.

Die Angaben und Unterlagen für Versand und Rücksendung stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Zustand, Risiken und Vorschäden

Was passiert, wenn mein Gerät während der Bearbeitung beschädigt wird?

Tritt während der Bearbeitung ein Schaden auf, informieren wir Sie umgehend, erläutern die festgestellten Auswirkungen und besprechen die nächsten Schritte. Weitere Maßnahmen stimmen wir mit Ihnen ab. Ihre gesetzlichen Rechte bleiben unberührt.

Erkennbare Risiken prüfen wir vor dem Eingriff. Ist das Beschädigungsrisiko zu hoch, lehnen wir die Bearbeitung ab – etwa bei schwer zugänglichen, mit Epoxidharz verklebten Kontaktstellen.

Kann ein wegen Epoxy abgelehntes Gerät später doch entsperrt werden?

Ja. Epoxidharz (Epoxy) kann den Zugang zu Kontaktstellen verhindern oder den Eingriff zu riskant machen. Eine solche Ablehnung bedeutet nicht, dass die Entsperrung technisch unmöglich ist. Entscheidend ist, ob wir sicher arbeiten können.

Sind die Kontaktstellen später fachgerecht freigelegt und ist das Gerät weiterhin funktionsfähig, prüfen wir den Auftrag erneut. Stimmen Sie das Vorgehen vor der Einsendung mit uns ab, damit wir die Situation möglichst vorab klären können. Entfernen Sie Epoxy nicht eigenständig auf Grundlage dieser Hinweise: Das Mainboard kann dabei dauerhaft beschädigt werden. Wir bestätigen die Entsperrung erst nach Prüfung Ihres konkreten Auftrags.

Muss das Gerät funktionieren und starten?

Ja. Das Gerät oder Mainboard muss funktionsfähig und einschaltbar sein. Eine Passwortabfrage gilt dabei nicht als Startfehler. Prüfen Sie ungetestete Geräte vor der Einsendung. Nicht startfähige Geräte können wir nicht bearbeiten; eine allgemeine Reparatur gehört nicht zum Service.

Bei einzelnen Ausnahmen sind wir kulant. Enthält eine Charge innerhalb eines Sammelauftrags jedoch gehäuft nicht startfähige Boards, kann eine vorher vereinbarte Bearbeitungspauschale anfallen.

Welche Vorschäden muss ich angeben?

Bitte nennen Sie alle bekannten Schäden und Auffälligkeiten, die über normale Gebrauchs- oder altersbedingte Nutzungsspuren hinausgehen: etwa tiefe Kratzer, deutliche Dellen, Risse, Pixelfehler, fehlende Teile oder Funktionsstörungen. Frühere Reparaturversuche gehören ebenfalls dazu. Normale Gebrauchsspuren müssen Sie nicht einzeln aufführen.

Können beim Öffnen weitere Schäden sichtbar werden?

Ja. Bei gebrauchten oder bereits reparierten Geräten können Clips und Halterungen vorgeschädigt oder spröde sein. Das fällt mitunter erst beim Öffnen auf. Wir arbeiten sorgfältig, dokumentieren Auffälligkeiten und besprechen sie mit Ihnen. Dies ist kein pauschaler Haftungsausschluss.

Was passiert bei unerwarteten Problemen?

Wir dokumentieren die Situation, unterbrechen die Arbeit bei Bedarf und melden uns. Gemeinsam klären wir, ob eine andere Vorgehensweise, eine Reparatur oder ein Abbruch sinnvoll ist. Kostenpflichtige Zusatzarbeiten führen wir nur nach ausdrücklicher Vereinbarung aus.

Sind Fotos vor dem Versand sinnvoll?

Ja. Fotografieren Sie Gehäuse, Display, Anschlüsse und bekannte Schäden vor der Einsendung. So dokumentieren Sie den Ausgangszustand und erleichtern spätere Rückfragen.

Ist nachvollziehbar, dass am Gerät gearbeitet wurde?

Nach unserer Erfahrung ist die Bearbeitung bei den meisten Geräten optisch nicht erkennbar. Bei manchen Modellen müssen wir jedoch Schutzfolien teilweise entfernen oder aufschneiden und gegebenenfalls Epoxidharz von Kontaktflächen lösen. Mehraufwand und Zusatzkosten vereinbaren wir vorab.

Wir arbeiten möglichst schonend, können geringe optische Spuren aber nicht ausschließen. Auch technische Änderungen, etwa durch ein UEFI / BIOS-Update, einen Reset oder veränderte Sicherheitseinstellungen, können erkennbar sein.

Geht meine Lenovo-Garantie verloren?

Ob und in welchem Umfang eine bestehende Lenovo-Garantie betroffen ist, hängt von den geltenden Bedingungen und den erforderlichen Arbeiten ab. Eine unveränderte Garantie können wir nicht pauschal zusagen. Wenn Ihnen dieser Punkt wichtig ist, sprechen Sie uns bitte vor der Einsendung an.

Unternehmen und Berechtigung

Muss ich Eigentümer des Geräts sein?

Sie müssen Eigentümer des Geräts oder zur Beauftragung bevollmächtigt sein und bestätigen dies in der Serviceanfrage. Bei unklarer Herkunft können wir einen Nachweis anfordern und die Bearbeitung ablehnen. Wie dies bei Firmengeräten und übernommenen Geräten geklärt werden kann, erklären die Beispiele zur Berechtigung.

Für wen ist Ihr Service gedacht?

Unser Schwerpunkt liegt auf ITAD-Unternehmen, Refurbishern, Verwertern sowie gewerblichen Händlern und Zwischenhändlern, die Geräteposten oder Leasingrückläufer übernehmen. Auch kleinere Händler, die einzelne Lots aufkaufen, und Unternehmen mit eigenen Gerätebeständen sind bei uns richtig.

Wir bearbeiten einzelne ThinkPads ebenso wie größere Sammelaufträge. Privatkunden sind ebenfalls willkommen. Mehrere Geräte anfragen.

Bearbeiten Sie auch größere Geräteposten?

Ja. Größere Posten bearbeiten wir als Sammelauftrag und teilen sie auf Wunsch in Chargen auf. Nennen Sie uns Modelle und ungefähre Stückzahl, damit wir den Ablauf abstimmen können. Tragen Sie in der Serviceanfrage die Gesamtstückzahl ein. Bei unterschiedlichen Modellen oder Varianten aktivieren Sie „Verschiedene Geräte“ und tragen ein Beispielgerät ein. Nennen Sie die weiteren Modelle, Stückzahlen und Besonderheiten unter „Weitere Geräte und Hinweise“. Für mehrere gleiche Geräte genügt die Anzahl.

Wann kann eine Bearbeitungspauschale anfallen?

Nur bei Sammelaufträgen mit gehäuft nicht startfähigen Boards kann eine Pauschale für Prüfung und Handhabung je betroffenem Board anfallen. Bei einzelnen Ausnahmen sind wir kulant und klären den Fall persönlich; die Pauschale fällt nicht automatisch für jedes ungeeignete Gerät an.

Die Konditionen bestätigen Sie vor der Einsendung in der Serviceanfrage. Preise und ergänzende Hinweise finden Sie auf der Preisseite.

Ist eine Bearbeitung vor Ort möglich?

Nach Absprache bearbeiten wir größere Posten auch vor Ort. Bei mehr als 75 Geräten kann das sinnvoller sein als ein Versand. Nennen Sie uns Standort, Modelle und ungefähre Stückzahl. Voraussetzungen, Termin und Konditionen stimmen wir mit Ihnen ab.

Warum sind Leasingrückläufer oder Gebrauchtgeräte gesperrt?

Bei der Übergabe von Firmenbeständen fehlen manchmal frühere Zugangsdaten: Sie wurden nicht dokumentiert, die zuständige IT ist nicht mehr erreichbar oder darf sie nicht weitergeben. Eine UEFI / BIOS-Sperre allein sagt deshalb nichts Verlässliches über die Herkunft des Geräts aus.

Wie hilft der Service bei der Wiederverwendung?

Ein zugängliches UEFI / BIOS ermöglicht es, hochwertige Hardware wieder passend zu konfigurieren und weiterzuverwenden. Das unterstützt Refurbishing, verlängert die mögliche Nutzung und kann den Restwert verbessern – ohne allein wegen einer UEFI / BIOS-Sperre das Mainboard ersetzen zu müssen.

Ist UNLOCKNG mit Lenovo verbunden?

Nein. UNLOCKNG ist ein unabhängiger Service von DG Consulting. Es besteht keine Herstellerpartnerschaft oder Autorisierung durch Lenovo. Genannte Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern.

Ihr Fall ist noch nicht geklärt? Fragen Sie uns vor der Einsendung.